Christliches Mentoring Netzwerk

07.02.2012

 198 Mentorinnen und Mentoren 

Mentor suchenMentor werden

Wer + Was

  • Das cMn ist eine Initiative von christlichen Leitern aus den verschiedensten Gemeinden, Werken und Verbänden.
  • Leiterinnen und Leiter, vor allem Nachwuchsleiter, haben eine Plattform, wo sie (endlich) einen geeigneten Mentor finden können. Zukünftige und junge Leiter werden gezielter gesucht, entdeckt und gefördert.
  • Das cMn fördert die Einheit und Zusammenarbeit auf Leiter-Ebene — über die Grenzen von Denominationen und Werken hinaus.

Ein paar Zahlen

8 aus 198

71 Mentorinnen und 127 Mentoren bieten wir zur Zeit an. Sie sind 24–68 Jahre und kommen aus allen Bundesländern.

Das Angebot

  • Mentoring definieren wir im Rahmen des cMn so:
    • Begleitung und Förderung …
      • Begleitung und Förderung drückt für uns die Haltung eines Mentors aus: Zuhören, verstehen wollen, Anteil nehmen, Anteil an eigenen Erfahrungen geben, zurückspiegeln und Anregungen für die Weiterentwicklung geben.
      • Es geht um den ganzen Menschen (nicht nur um Theologie oder Leitungsaufgabe). Es geht um Prozesse von besser kennen lernen, Erlaubnis geben zu kritischen Rückfragen, Ermutigen, Dasein, …
      • Mentoring kann keine Therapie ersetzen. Mentoren sind gebeten, bei entsprechender Erkenntnis an ausgebildete Therapeuten zu verweisen.
    • eines jüngeren/zukünftigen Leiters …

      Drei Begriffe müssen hier genauer erklärt werden:

      • Leiter — eingeladen sind Frauen und Männer, die Leitungsaufgaben im Reich Gottes übernehmen — unabhängig von ‚Größe und eigener Bewertung‘ dieser Aufgabe. Es ist gut, Art und Umfang der Leitungsaufgabe beim Erstkontakt kurz zu erklären.
      • zukünftig — auch junge Menschen (mind. 18 Jahre) mit Leitungspotential und dem Wunsch, ihre Berufung in diesem Bereich herauszufinden, sind eingeladen, das im Gespräch mit einem Leiter ‚abzuklopfen‘.
      • jünger — in der Regel ist es sinnvoll, wenn der Mentor etwas an Lebensalter und Leitungserfahrung voraus ist.
    • durch 2 bis 4 Gespräche pro Jahr …
      • Wir haben die Anzahl bewusst so gewählt, um die Hürde einer zeitlichen Belastung vertretbar zu halten. So wissen beide Seiten, auf welche Dimension sie sich einlassen — versprochen sind nur mindestens 2 Treffen im Jahr, alles Weitere bedarf einer beiderseitigen Absprache.
      • In der Regel sollte man sich dafür treffen (face to face), dazwischen sind alle Fantasien offen: Email, Telefon, Chat etc.
    • zunächst mal für 24 Monate.
      • Auch die Dauer der Mentoringbeziehung wird im Rahmen des cMn zunächst auf 24 Monate begrenzt. Das ermöglicht beiden Seiten nach dieser Zeitspanne die Beziehung auch wieder zu beenden. Mehr war nicht vereinbart.
      • In gegenseitiger Absprache steht es natürlich allen frei, eine Verlängerung zu vereinbaren.
  • Aufgrund einer Referenz werden Mentoren im cMn aufgenommen.
    • Zur Qualitätssicherung erbitten wir von allen im cMn beteiligten Mentoren eine Referenz. Als Referenzgeber dienen alle Mitglieder aus Leitungskreis und Beirat.
    • Falls ein Mentor niemanden aus der Liste der Referenzgeber persönlich kennt, versuchen wir über die Leitung der jeweiligen Gemeinde oder des Verbandes eine Referenz zu bekommen.
  • Im Sinne unserer Vision verstehen wir Mentoring als in der Regel kostenfrei.
    • Die Ausnahme bilden Mentoren, die dafür eine spezielle Ausbildung haben und auch sonst dieses Angebot nur gegen Bezahlung anbieten. Sie weisen in ihrem Mentorenprofil auf diese spezielle Qualifikation hin und benennen klar den Kostenrahmen.
    • Suchende können dann selbst entscheiden, ob sie für diese besondere Qualifikation bereit sind, die angegebenen Kosten zu bezahlen.
  • Anhand des Mentorenprofils wählen Suchende aus, zu wem sie Kontakt per Email aufnehmen. Beide Seiten entscheiden nach dem ersten Kontakt frei, ob sie eine Mentoringbeziehung beginnen wollen.

    In ihren Profilen geben Mentoren an: